Rettung

Rettung aus einem Horror-Shelter
UPDATE zu den 128 geretteten Hunden aus dem Horror-Shelter
10. Juni 2021 - Behandlung der geretteten Hunde

Luana und ihr Team gehen jeden Tag nach ihrem regulären Job die 128 geretteten Hunde versorgen. Sehr hart für alle Beteiligten – die Tage werden immer länger, die Nächte immer kürzer.

Die ersten Spendengelder wurden in eine Großbestellung Simparica Trio investiert. Dieses Mittel hilft gegen Flöhe, Zecken, Milben, Rund- und Hakenwürmer. Nach den ersten Medikamenten wird es den Hunden hoffentlich bald besser gehen, die Parasiten werden abgetötet, der Juckreiz wird aufhören und das Fell wird wieder nachwachsen.

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Spendern und natürlich Luana und ihrem Team für ihren großartigen Einsatz.

Bitte helft uns auch weiterhin...

Verwendungszweck: Spike-Rettung

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oder per Banküberweisung an:

Vergessene Tierseelen e.V.
Sparkasse Paderborn-Detmold
DE26 4765 0130 1010 0695 97


6. Juni 2021 - Rettung von 128 Hunden und 33 Katzen aus einem Horror-Shelter in Rumänien

Unsere rumänische Tierärztin Luana Sabau hat mit ihrem Team und ein paar anderen Tierschützern lange um die Befreiung dieser armen Kreaturen gekämpft. Nun ist es endlich gelungen und sie durften mit behördlicher Genehmigung und unter Begleitung der Polizei das „Spike“-Shelter betreten. Obwohl sie alle schon viel Elend gesehen haben, hat der Zustand des „Shelters“ und der Hunde und Katzen ihnen die Sprache verschlagen. So etwas Schlimmes haben sie noch nicht gesehen (ein paar Eindrücke gibt es auf den Videos in den Kommentaren unter diesem Beitrag). Die Katzen wurden sogar nur durch Zufall gefunden, weil sie sie schreien gehört haben.

Fast alle Hunde und Katzen sind unterernährt, haben massive Hautkrankheiten, viele haben entzündete Augen und Ohren, einige haben Tumore, es sind ausgewachsene Tiere darunter, die nicht kastriert sind, Hündinnen mit kleinen Welpen, Katzen mit ihren Kitten... das Elend ist sehr groß. Die Katzen hatten überhaupt kein Wasser, nur eine Schale mit Trockenfutter. Seit ihrer Rettung hören sie gar nicht mehr auf zu trinken. Die Fotos der Hunde und Katzen sprechen Bände...

Hinter diesem Elend stehen offensichtlich psychisch kranke Menschen, die auch jetzt noch meinen, dass ihnen Unrecht getan würde, und leider wurde das Elend lange durch viele Spender finanziert, speziell aus Deutschland. So etwas passiert dann, wenn man blind auf reißerische Posts hin spendet und zuvor nicht recherchiert, ob man wirklich etwas Gutes mit der Spende bewirkt.

Für die medizinische Versorgung dieser Hunde und Katzen wird nun eine Summe von mehreren tausend Euro benötigt. Wir haben uns spontan dazu entschlossen, eine erste Finanzspritze aus der Vereinskasse in Höhe von 1.000 Euro an Luana zu schicken. Dank unserer tollen Spender ist uns so etwas möglich – einen herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle 

Andere Vereine sammeln ebenfalls und es ist schon einiges zusammen gekommen. Nur gemeinsam ist man stark!  Falls Ihr noch den einen oder anderen Euro übrig haben solltet und diesen armen Seelen helfen möchtet, würden wir uns sehr freuen.


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