Das Thema Schutzgebühr...

Die Schutzgebühr für unsere Schützlinge beträgt 380,00 Euro.

Immer wieder wird uns die Frage gestellt, warum wir eigentlich eine Schutzgebühr verlangen und was diese überhaupt bedeutet.

Es ist auf keinen Fall ein Kaufpreis; denn die Schutzgebühr dient nicht dem Zweck, Geld mit unseren Schützlingen zu verdienen.

Die Schutzgebühr dient zum einen dazu, dass nicht spontan und unüberlegt ein Hund angeschafft wird. Spontane und unüberlegte Hundekäufe enden meist mit viel Stress und Leid für alle Beteiligten - sowohl für Hund als auch Mensch.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass ein Hund laufende Kosten verursacht und es im schlimmsten Fall auch mal deutlich mehr kostet - sei es aufgrund eines Unfalls oder einer nicht vorhersehbaren Krankheit.

Zum anderen ist sie dazu da, die bisher angefallenen Kosten zu decken.

Jedes einzelne Tier wird in Griechenland nach der Aufnahme in die Auffangstation von einem Tierarzt erstversorgt und untersucht.

 


 

Wir haben hierzu eine kleine Aufstellung gemacht, damit ihr euch einen Überblick über die im Vorfeld für jedes Tier anfallenden Kosten machen könnt:

 

• Impfung/en

• Wurmkur/en

• Floh-/Zeckenmittel

• Microchip inklusive Implantierung

• EU-Heimtierausweis

• Kastration (bei Hunden ab ca. 9 Monaten)

• Bluttests (bei Hunden ab ca. 9 Monaten)

• Transportkosten

• Futter

• unter Umständen auch Unterbringungskosten

Die Kosten für sonstige medizinische Behandlungen kommen natürlich noch hinzu. Ebenso wie Kosten für Halsbänder, Leinen, Näpfe, Transportboxen, Hundeshampoos, Fahrten zum Tierarzt und in die Klinik etc.. Vieles kann durch Sachspenden abgedeckt werden,

aber längst nicht alles. Auch haben wir alte und/oder kranke Hunde in der Vermittlung, und solche, die dringend operiert werden müssen.

Sollte einmal etwas von der Schutzgebühr „übrig bleiben“, wird es für diese Tiere verwendet. Die Schutzgebühren gehen zu 100 % an unsere Schützlinge! Die komplette Schutzgebühr wird für die Tierschutzarbeit und unsere Schützlinge verwendet.

 

Unser Verein steckt sich nichts davon in die eigene Tasche. Unsere Helfer arbeiten ehrenamtlich und zahlen auch immer wieder Dinge privat wie z.B. die Fahrtkosten für Vor- und Nachkontrollen oder die Transporte von den Tieren etc..

Die jungen und gesunden Hunde, für die weniger Kosten nötig sind, tragen nach dem Sozialprinzip die alten, kranken oder nur schwer vermittelbaren Hunde mit.

 

 

Ihr seht also...

 

 

…die Schutzgebühr ist eine Mischung verschiedenster Kostenpunkte und hilft lediglich uns über Wasser zu halten, so dass wir die Tierschutzarbeit fortsetzen können.